Hervorgehobener Beitrag

7. Stammtisch – Villa Berg und Park (02.09.2014)

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Wir laden alle Freundinnen und Freunde der Villa Berg und ihres Parks zu einem offenen monatlichen Stammtisch ein. Wir wollen uns bei einem Glas Bier oder einem Wein kennenlernen, uns austauschen und uns gegenseitig auf dem Laufenden halten. Kommen Sie vorbei, egal ob Sie Lust haben zu erzählen oder zuzuhören. Wir freuen uns auf Alle, denen die Villa und der Park am Herzen liegt.

Wir treffen uns am Dienstag, 2.9.2014 ab 19 Uhr im Nebenzimmer des Restaurant Theater Friedenau. Am Besten fahren Sie dazu mit der U9 bis zur Haltestelle Raitelsberg, das schwäbisch-griechische Restaurant finden Sie an der Ecke Abelsbergstraße / Rotenbergstraße.

Wir laden monatlich einen Gast für einen halbstündigen Vortrag ein. Unseren Gast im September kündigen wir bis Anfang August hier an. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, einfach vorbeikommen. Die Veranstaltung zum Teilen auf Facebook finden Sie hier.

6. Stammtisch – Villa Berg und Park (01.07.2014)

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Wir laden alle FreundInnen der Villa Berg und ihres Parks zu einem offenen monatlichen Stammtisch ein. Am Dienstag, 1.7.2014 haben wir uns ab 19 Uhr im Nebenzimmer des Restaurant Theater Friedenau mit ca. 15 Freundinnen und Freunden der Villa Berg getroffen.  Im Juli hat Herr Dr. Dietrich Heißenbüttel (Journalist, Kritiker, Kunsthistoriker) den Abend mit einem Vortrag zu den Kultur-Schichten der Villa Berg und ihres Parks bereichert. Dietrich Heißenbüttel hat die 160-jährige Kulturgeschichte sichtbar gemacht und Zeugnisse der kulturellen Aktivitäten aus unterschiedlichen Nutzungsperioden beschrieben. Seine These ist, dass eine Anknüpfung daran, der Ausgangspunkt für einen gelungenen Umgang mit dem Kulturdenkmal sein könnte.

ABGESAGT: Villa-Führung (08.06.2014)

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ACHTUNG: Die Villa-Führung müssen wir aufgrund einer Erkrankung leider absagen. Wir holen die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nach.

Wir laden alle FreundInnen und Freunde der Villa Berg zu einer Villa-Führung ein – im Moment leider nur von Außen. Peter Schneider, Professor für Denkmalpflege und Baugeschichte an der Hochschule für Technik Stuttgart, bietet eine Führung an, die sich mit der Villa Berg als gebautes Zeugnis der Landes- und Stadtgeschichte beschäftigt. Die Führung nähert sich von verschiedenen Seiten dem Bauwerk Villa Berg, das Erinnerungs- und Gedächtnisfunktionen übernimmt und damit städtische Identität stiftet.

Treffpunkt am Sonntag, 08.06.2014 um 14 Uhr ist der Südeingang zur Villa Berg (Bereich Wasserspiele / Terrassen). Die Führung dauert ca. 2 Stunden. Anmeldung bitte via Facebook oder via Email an info@occupyvillaberg.de.

Vagabunden-Führung (15.06.2014)

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Occupy Villa Berg war am Sonntag, 15.06.2014 zu Gast beim Vagabundenkongress und organisierte eine Vagabunden-Führung vom Theater Rampe zur Villa Berg. An den Wochenenden haben sich die “Vagabunden” auf Wanderschaft durch die Stadt begeben, diskursiv und geografisch. Unter Anleitung und Wegweisung ausgesuchter (lokaler) Experten ging es zu geschichtsträchtigen Orten. Handwagen und Laufbier inklusive. Unterwegs und vor Ort war Leerstand in Stuttgart das Thema. Dazu haben wir Vertreter von plentyempty und dem Leerstandsmelder ebenso zu Gesprächen geladen wie Vertreter aus der Politik. Musikalisch hat Marcus Vetter mit seiner Dreiraddisko die ca. 6 km lange Strecke verkürzt. Der Schlusspunkt war die Villa Berg – und eine Vorstellung unserer Initiative. Die STAdTISTEN haben anschließend auf den Südterrassen im Park der Villa zum gemeinsamen Platznehmen eingeladen.

Die Stadtisten – Antworten auf unseren Fragenkatalog

Wir haben den Parteien und Wählervereinigungen, die bei der Stuttgarter Gemeinderatswahl 2014 antreten, einen offenen Fragenkatalog zur Villa Berg und ihrem Park zukommen lassen. Hier veröffentlichen wir die Antworten der Stadtisten, vertreten durch Christine Blankenfeld und Thorsten Puttenat .

1.1. Stehen Sie langfristig dafür, dass die Villa, die Studios und das komplette Gelände zurückgekauft werden sollen? Wenn nein, welche anderen Wege sind aus Ihrer Sicht denkbar?

Ja. Das gesamte Areal gehört in die Hände der Stadt. Denn mit der Villa und den Sendestudios bietet sich eine große Chance, in Stuttgart einen anderen Weg zu gehen. Die Gebäude liegen inmitten eines städtischen Parks. Und sollten deshalb nicht privatisiert werden. Das gesamte Ensemble gehört unserer Auffassung nach in Bürgerhand und sollte deshalb in kommunales Eigentum übergehen.

1.2 Stehen Sie langfristig dafür, dass die Sendestudios einer Parkerweiterung weichen sollen? Wenn nein, welche Alternativen sehen Sie? Wie stehen Sie zum Vorschlag im Park Wohnungen zu bauen?

Wir sind gegen einen Abriss der Sendestudios. Die Kosten dafür wären mit mehreren Millionen Euro immens. Wir meinen: viel Geld für eine grüne Wiese. Auch aus ökologischer Sicht halten wir einen Abriss relativ intakter Gebäude für nicht vertretbar. Raum, der an anderer Stelle neu gebaut werden müsste. Zudem fehlt in Stuttgart bezahlbarer Raum für soziale, kulturelle und bürgerschaftliche Zwecke. Die Sendestudios samt ihrer Infrastruktur bieten hier eine einmalige Chance. Sie eignen sich hervorragend für ganz unterschiedliche Nutzungen: Ateliers, Werkstätten, Proberäume für Musiker, Veranstaltungen, Raum für Vereine und Initiativen. Das besondere an den Sendestudios ist, dass sie drei schallgeschützte Tiefgeschosse bieten, die darüber hinaus mit Medientechnik ausgestattet sind. Was läge hier näher, als sie für Band, Musikunterricht und andere mediale Nutzungen zur Verfügung zu stellen? Hier stehen insgesamt rund 20.000 qm zur Verfügung, die in Stuttgart genau das bieten, was dieser Stadt fehlt: Freiräume für Kreative und Engagierte. Im Zusammenspiel mit einer kulturellen Nutzung der Villa würden sich so sich gegenseitig befruchtende Elemente des Areals die Klinke in die Hand geben und für Leben sorgen. Dabei müssen die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner natürlich berücksichtigt werden. Das Areal darf nicht seinen Charakter als Ruhepol und Naherholungsgebiet im Quartier verlieren. Das ist unsere Vision.

2.1 Setzen Sie sich dafür ein, eine Zwischennutzung der Villa oder der Sendestudios zu ermöglichen? Wenn ja, was ist aus Ihrer Sicht möglich und wo liegen die Grenzen?

Eine Zwischennutzung der Sendestudios wäre für uns das Mindeste, was geleistet werden sollte. Allerdings sind müsste diese den Nutzerinnen und Nutzern für mindestens zehn Jahre Planungssicherheit bieten. Sie investieren Zeit, und nicht zuletzt Geld, um die Räume für ihre Zwecke herzurichten. Insgesamt wäre eine Zwischennutzung für uns aber nur die zweitbeste Lösung.

3.1 Sehen Sie Möglichkeiten, den Verfall zu stoppen?

Es ist zwingende Aufgabe und Verantwortung des Eigentümers, diesen Verfall unverzüglich zu stoppen.

3.2 Sollen verantwortliche Personen oder Unternehmen aus Ihrer Sicht in die Verantwortung genommen werden? Wenn ja, wer und in welcher Form? Wenn nein, warum nicht?

Eigentum verpflichtet. Das steht im Grundgesetz in Artikel 14. Es kann und darf nicht sein, dass das Gebäude immer weiter verfällt. Bei allem, was Recht sein mag, ist und bleibt es uns unverständlich, dass die Villa seit vielen Jahren im Dornröschenschlaf liegt und damit verfällt.

3.3 Was werden Sie tun, dass sich solche Entwicklungen künftig nicht wiederholen?

Unsere Möglichkeiten der politischen Einflussnahme sind begrenzt. Wir wollen weiterhin im Dialog mit der Stadtgesellschaft, der Politik und der Verwaltung bleiben. Wir wollen aber auch grundsätzlich die Frage stellen, wem die Stadt gehört. Es wäre im Einzelfall natürlich immer genau zu prüfen, ob alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel auch konsequent zur Anwendung kommen, wenn sich eine ähnliche Situation aufs Neue anbahnt.

3.4 Welchen Umgang mit geschützter, äußerer Hülle der Villa Berg und dem ebenfalls geschützten Sendesaal schlagen Sie vor?

Die vordringlichste Aufgabe ist es, den Verfall zu stoppen, um so der zukünftigen Nutzung entgegenzukommen. Der Besitzer muss umgehend durch geeignete bauliche Maßnahmen dafür sorgen.

4.1 Was kann die Arbeit der Initiative aus Ihrer Sicht zum Fortgang des Projekts beitragen?

Die Arbeit der Initiative Occupy Villa Berg ist ein vorbildliches Beispiel bürgerschaftlichen Engagements und gehört von der Politik über sämtliche Lagergrenzen hinweg nicht nur gewürdigt, sondern in die Prozesse der Zukunft des Areals konkret miteinbezogen. Die Ergebnisse dieser Initiative sollten als Wegweiser künftiger Entscheidungen, das Areal betreffend, dienen. Wir sind zudem dafür, dass Occupy Villa Berg in Form sachkundiger Bürger gerade hinsichtlich eventueller Bürgerbeteiligungen eine Rolle spielen sollte. Sollte die Stadt eine weitere Bürgerbeteiligung durchführen, sollte Occupy Villa Berg einen festen Sitz darin haben.

4.2 Wie können die BürgerInnen bei der zukünftigen Entwicklung des Gebiets beteiligt werden und mitwirken?

Durch Bürgerbeteiligung. Occupy Villa Berg zeigte, dass man aus starren Formen solcher Beteiligungen etwas frisches, lebendiges machen kann. In Stuttgart sollten kreativere Verfahren der Bürgerbeteiligung entwickelt werden, die auch auf Dauer zur Beteiligung führen. Ein Nutzerrat, eine Stiftung für das Areal wären denkbar.

5.1 Sollte der Rückkauf aus Ihrer Sicht teilweise oder vollständig refinanziert werden? Wenn ja, welche Modelle sind denkbar?

Ohne eine zumindest teilweise Refinanzierung wird es kaum möglich sein, die Villa und vor allem die Sendestudios auf Dauer solide zu bewirtschaften. Eine Nutzung der Sendestudios könnte Teil der Refinanzierung werden. Der Abriss dieser Gebäude kostet unserer Auffassung nach unnötiges Geld, die Renaturierung ebenfalls. Eine Bespielung des Gebäudes hingegen würde Gelder einbringen.

5.2 In welchem Maß ist aus Ihrer Sicht eine öffentliche Förderung des laufenden Betriebs möglich?

Das können wir nicht abschließend beurteilen. Auch hier meinen wir: Stuttgart sollte neue Wege gehen und ein Finanzierungskonzept aufstellen, dass neue Einnahmequellen generiert, wie zum Beispiel eine Bürgerstiftung.

6.1 Angenommen, es gelingt der Stadt, das Areal vom Investor zurückzukaufen. Wie sieht das von Ihnen präferierte Nutzungskonzept dann konkret aus?

Generell begrüßen wir eine kulturelle Nutzung, die der Vielfalt dieser Stadt entspricht. Das bedeutet, dass man die Villa keiner monothematischen Nutzung zuführt, sondern ihr ein Konzept verpasst, das flexible Nutzungen zulässt. Montags ein Leseabend, Dienstags Tanzabend für Senioren, Mittwochs ein Poetry-Slam, Donnerstag eine Podiumsdiskussion, Freitags ein ruhiges Konzert für ein jüngeres Publikum, Samstags einen Flohmarkt, Sonntags diverse Workshops. Das sind Beispiele.

7.1  Was halten Sie von Beispielen für bürgerschaftliche und selbstorganisierte Projekte wie z.B. z.B. der Bürgerpark Bremen, das Lingnerschloss Dresden, die Seidlvilla München, die Bewegung „Komm in die Gänge“ in Hamburg oder der Bürgerbahnhof Leutkirch?

Wir begrüßen sie sehr, zeigen sie doch, dass bürgerschaftliches Engagement eine Stadt lebendig, attraktiv und besonders macht. Mit unserem Wahlslogan „Bürger machen lassen“ vertreten wir genau diese Position, die den genannten Beispielen alle Ehre macht. Das wäre in Stuttgart neu. Eine Kultur, die wir sehr gegrüßen würden.

7.2 Sind diese aus Ihrer Sicht auf die Villa Berg (ggf. und die Sendestudios) übertragbar?

Ja. Stuttgart hat im Zuge der Neugestaltung der Villa Berg und ihres Areals die große Chance, hier etwas zu schaffen, das weit über die Stadt hinausstrahlt und Beispielcharakter bekommen kann. All das in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Piratenpartei Stuttgart – Antworten auf unseren Fragenkatalog

Wir haben den Parteien und Wählervereinigungen, die bei der Stuttgarter Gemeinderatswahl 2014 antreten, einen offenen Fragenkatalog zur Villa Berg und ihrem Park zukommen lassen. Hier veröffentlichen wir die Antworten der Piratenpartei Stuttgart, vertreten durch Nikolai Kliewer.

1.1. Stehen Sie langfristig dafür, dass die Villa, die Studios und das komplette Gelände zurückgekauft werden sollen? Wenn nein, welche anderen Wege sind aus Ihrer Sicht denkbar?

Die Piratenpartei Stuttgart lehnt sowohl eine Privatisierung des Gebäudebestands als auch eine Nutzung, die nur auf Wohnstätten abzielt, entschlossen ab. Vielmehr soll die Villa der Bevölkerung, zum Beispiel als Kulturzentrum, dienen. Auch der zugehörige Park muss für die Öffentlichkeit begehbar bleiben und kann u.a. nach dem Prinzip des urbanen Gartenbaus genutzt werden. (siehe Position zur Restaurierung der Villa Berg)

1.2 Stehen Sie langfristig dafür, dass die Sendestudios einer Parkerweiterung weichen sollen? Wenn nein, welche Alternativen sehen Sie? Wie stehen Sie zum Vorschlag im Park Wohnungen zu bauen?

Der Ausbau von Grünflächen ist in Stuttgart grundsätzlich sinnvoll. Aufgrund des akuten Wohnungmangels ist jedoch zunächst zu prüfen, ob die Sendestudios als Wohnungen genutzt werden können. Der Park ist als Naherholungsgebiet ein wichtiger Standort im Stuttgarter Osten, daher ist eine Wohnbebauung im Park keine Option.

2.1 Setzen Sie sich dafür ein, eine Zwischennutzung der Villa oder der Sendestudios zu ermöglichen? Wenn ja, was ist aus Ihrer Sicht möglich und wo liegen die Grenzen?

Wir setzen uns dafür eine Zwischennutzung zu ermöglichen, denn der momentan herrschende Leerstand nutzt niemandem. Aufgrund des Verkaufs sind die Grenzen klar dargeboten. Im Gespräch mit der PDI müssen Kompromisse entwickelt werden. Wünschenswert wäre eine Zwischennutzung (nach notwendigen Sanierungsarbeiten), bei der die Bürger direkt beteiligt sind sowohl bei der Erarbeitung als auch beim “Betrieb”, zum Beispiel eine Kulturstätte.

3.1 Sehen Sie Möglichkeiten, den Verfall zu stoppen?

Da die Villa an die PDI verkauft ist, besitzt der Gemeinderat eigentlich keine Weisungsbefugnisse. Aufgrund des einzuhaltenden Denkmalschutzes ist über Herrn Bürgermeister Föll und Baubürgermeister Hahn, Druck auszuüben und im Zweifel Sanktionen einzuleiten.

3.2 Sollen verantwortliche Personen oder Unternehmen aus Ihrer Sicht in die Verantwortung genommen werden? Wenn ja, wer und in welcher Form? Wenn nein, warum nicht?

[siehe Frage 3.1]

3.3 Was werden Sie tun, dass sich solche Entwicklungen künftig nicht wiederholen?

Wir als Piraten werden dafür kämpfen, dass die Villa Berg wieder in der öffentlichen Hand ist und wenn es soweit ist, als Gemeinderat die Augen und Ohren offen zu halten.

3.4 Welchen Umgang mit geschützter, äußerer Hülle der Villa Berg und dem ebenfalls geschützten Sendesaal schlagen Sie vor?

Das Denkmal zu schützen, sprich dem Gebäude entsprechend Sanierungsarbeiten durchzuführen.

4.1 Was kann die Arbeit der Initiative aus Ihrer Sicht zum Fortgang des Projekts beitragen?

Die Initiative kann und soll den Druck auf die Gemeinde aufrechterhalten, um mit kritischer Berichterstattung den Rückkauf in die öffentliche Hand zu unterstützen.

4.2 Wie können die BürgerInnen bei der zukünftigen Entwicklung des Gebiets beteiligt werden und mitwirken?

Nur in direktdemokratischen Prozessen, welche zu dokumentieren und veröffentlichen sind, ist eine Beteiligung sinnvoll. Daher wäre eine Förderung der Initiative durch den Gemeinderat wünschenswert – Bedingung hierfür ist jedoch der Rückkauf durch die Stadt.

5.1 Sollte der Rückkauf aus Ihrer Sicht teilweise oder vollständig refinanziert werden? Wenn ja, welche Modelle sind denkbar?

Sowohl der Rückkauf als auch eine Sanierung wären ein hoher Kostenpunkt für den begrenzten Geldbeutel der Stadt. Wie auch bei der Förderung von anderen kulturellen Einrichtungen ist eine vollständige Refinanzierung nicht realistisch. Durch zum Beispiel das Angebot von Tagungsräumen, Gastronomie und Spenden könnte die Finanzierung jedoch unterstützt werden.

5.2 In welchem Maß ist aus Ihrer Sicht eine öffentliche Förderung des laufenden Betriebs möglich?

[siehe Frage 5.1]

6.1 Angenommen, es gelingt der Stadt, das Areal vom Investor zurückzukaufen. Wie sieht das von Ihnen präferierte Nutzungskonzept dann konkret aus?

Die Villa Berg soll als Kulturzentrum dienen – der Stuttgarter Osten als ein vielfältiger Stadtbezirk soll repräsentiert werden. Der Park soll nach wie vor den BürgerInnen als Naherholungsgebiet zugänglich bleiben. Als Konzept liegen uns die Forderungen der Initiative Occupy Villa Berg sehr nahe.

7.1  Was halten Sie von Beispielen für bürgerschaftliche und selbstorganisierte Projekte wie z.B. z.B. der Bürgerpark Bremen, das Lingnerschloss Dresden, die Seidlvilla München, die Bewegung „Komm in die Gänge“ in Hamburg oder der Bürgerbahnhof Leutkirch?

Die Beispiele zeigen gelungene Lösungen, bei denen öffentliche Gebäude/Flächen dem Gemeinwohl zugesprochen wurden – Lösungen, die funktionieren.

7.2 Sind diese aus Ihrer Sicht auf die Villa Berg (ggf. und die Sendestudios) übertragbar?

Die Lösungsbeispiele zeigen Ideen auf, die auf die Villa Berg übertragbar sind, zum Beispiel das Zusammenspiel von Alt und Neu, kulturelle Förderung (–> z.B. Kommunales Kino), aber auch die Finanzierung durch das Angebot von Tagungsräumen und Gastronomie. Diese und weitere Ideen sind bei einem Rückkauf durch die Stadt zu prüfen.