Gedichte

Wir freuen uns über Gedichte und Beiträge, die wir an dieser Stelle sammeln wollen.

Ein kleiner Gruß (von Isabella Rossa)

Verwunschen, fast umrankt von Pflanzen…
des Nachts, Glühwürmchen um sie tanzen.
So steht sie da, vergangene Pracht…
der Geister Stimmen, flüsternd lacht.

Ein Märchen, aus vergangener Zeit,
so wunderschön und endlos weit.
Sie wartet auf das Sonnenlicht…
Damit es Dunkelheit durchbricht.

Verwunschen durch die Ignoranz…
so dämmert es im Schlummertanz.
Doch mancher hat es schon vernommen,
das Flüstern, wurde wahrgenommen.

Flüsternde Stille (von Isabella Rossa)

Wie ein Stern in dunkler Nacht,
steht sie dort und ruht.
Leuchtet doch, mit heller Pracht,
im Inneren voll Mut.

Hoffend auf ein Wiederseh’n…
mit vergangener Zeit.
Reckt sich flüsternd aus dem Schlaf,
jederzeit bereit.

Hört ihr Menschen, hört ihr zu…
fast ist’s wie im Traum.
Und im Park der Villa Berg,
wartet jeder Baum.

Blätter rauschen , leis‘ im Wind,
singen ihr ein Lied.
Rosen blühen, Duft , der rinnt…
wie in Reih‘ und Glied.

Sommersonne, strahlt im Glanze,
wie ein Schloß im Märchen,
Und es tummeln sich beim Tanze…
manch‘ verliebtes Pärchen.

Erinnerungen … (von Isabella Rossa)

Als früher noch, mein Großpapa,
mit mir an diesem Ort oft war…
an jedem Tag, an vielen Stunden…
hat Liebe mir in`s Herz gebunden.

Die Liebe zu den großen Räumen …
so wundervoll, zum ewig träumen.
Beim Ruhen in den grünen Wiesen …
da fühlte man das Leben sprießen.

Ich konnte springen, jauchzen , lachen…
mit Opa, allen Blödsinn machen.
Er hat mich damals viel gelehrt…
Natur hat ihren …Lebenswert.

An jedem Strauch, hat er erzählt,
wie er gewachsen, was ihn nährt…
woher die kleinen Äste kommen..
ich lauschte glücklich, ganz versonnen.

Hab‘ oft die Füßchen mir gekühlt,
es hat sich herrlich angefühlt.
Das Wasser… .Lebenselixier …
mit seinem Flüstern half es mir.

Die Stunden, die ich dort verbracht,
sind Stunden, wo das Herz gelacht.
In diesem herrlich grünen Raum…
erfüllte sich so mancher Traum.

Ein Traum der Freiheit…
stets neues Blühn`…
und jedes Jahr…ein frisches Grün.
Das formt ein Kind, das lässt es leben..
es fühlt, es wird was Neues geben.

Wenn dann im Herbst , die Blätter braun …
und Stille kehret ein.
Dann träumt ein glücklich‘ Kinderherz…
vom Frühlingssonnenschein.

Oh, Großpapa … und Großmama..
wieviel … habt ihr gegeben …
ich sah es oft, als Kind noch nicht …
doch jetzt … in diesem Leben.

Die Liebe, zu dem schönen Ort…
die habt ihr mir geschenkt…
Der Rosen Duft, verweilt noch dort…
hat mich dorthin gelenkt.

Und ist der Platz auch nicht mehr so …
wie einst, er ist gewesen …
in meinem Herzen lebt er fort …
als grünes * Märchen * Wesen.

Regenbogen (von Isabella Rossa)

Dort träumt sie nun, die „Villa“ …
im Schutze der Gezeit‘.
Ein sanfter Regenbogen,
schenkt ihr zur Nacht Geleit‘.

Verstummt in sanftem Lichte
ein Kreis sie nun umringt …
und mit der Zeitgeschichte …
Veränderungen bringt.

Die Zeit ist nun gekommen,
sie aus dem Schlaf zu wecken,
mit sanftem Menschen Tun …
um sie nicht zu erschrecken.

Sie trafen sich im Garten,
voll Freude und Gefühl.
Die Hoffnung , ein Erwarten…
fast wie ein Wasserspiel.

Auch wenn nun dieser Tag,
sich sanft zu Ende neigt…
manch‘ Antwort, manche Frag‘ …
hat wieder mal gezeigt…

Die Liebe zu dem „Alten“,
lässt Menschenherzen glühen.
Es werden um die „Villa“…
bald wieder Rosen blühen.

Zusammen los zu schreiten,
gibt immer Mut und Kraft.
Ein Lächeln in die „Dunkelheit“…
ja, das habt IHR geschafft.

Frau „Villa“ … (von Isabella Rossa)

Ein fliederfarb’ner Regenbogen…
hat nachts Frau *Villa* hell umwoben.
Im Lichte dieser sanften Farben,
erzählt sie von vergangenen Tagen.

Lässt Strahlen leuchten im Gesichte ,
und flüsternd nährt sie die Geschichte…
aus längst vergang’ner Märchenzeit,
hallt ihre Sehnsucht weit und breit.

Ein Raunen, wie auf Adlers Schwingen…
als würde sie im Traume singen.
Ein Rosenwalzer klingt entzückt,
ein Schaudern, zitternd, leis‘ entrückt.

Ein Silbermond wiegt ihr Gemüt,
die kleine Rose heimlich blüht…
Im Morgentau, man sieht es kaum,
erwacht sie, wie aus einem Traum.

Hoffnungsschimmer … (von Isabella Rossa)

Heut‘ ein Stern am Himmel strahlt,
flüsternd eine Stimme malt…
einen Bogen in die Wolken,
Mondgebilde wird ihm folgen.

Sendet nun, mit leisem Wehen,
Silberfäden durch die Nacht.
Vöglein nun zur Ruhe gehen,
Tageswerk ist nun vollbracht.

Und im Lichte der Gedanken,
schlummert sie dort oben nun.
Rosenzweige sie umranken…
… dornenreich in ihrem Tun.

Wartet auf des Tag’s Erwachen,
hoffend auf ein neues Sein.
Möchte hören Kinderlachen…
Menschen seh’n im Sonnenschein.

Auch die Brünnlein dürfen fließen,
klares Wasser , welch ein Glück.
Immergrüne Sommerwiesen,
bringt das Leben ihr zurück.

Hört ihr Menschen, hört ihr Flehen,
gebt die Seele ihr zurück.
Die Vergangenheit wird gehen,
jeden Tag ein kleines Stück.

Künstler bilden schöne Werke,
Gärtner duftendes Geblüm‘.
jeder hat doch seine Stärke,
jeder Baum sein helles Grün.

Sehnsucht , manchmal auch mit Schmerzen…
Hoffnung liegt in eurer Hand.
Doch in euren warmen Herzen…
leitet euch ein güld’nes Band.

Die Rose (von Isabella Rossa)

Der Rosen Duft, den Garten hell durchströmen…
so lieblich Luft, erfüllt die Welt mit Stöhnen.
Ihr Duft, teils sinnlich und auch sehr betörend…
die Dornen sind, doch manchmal etwas störend.

Ihr Antlitz doch, versetzt mich oft ins Träumen…
ich find mich dann, in herrlich weiten Räumen.
Muß leider dann, dem Zauber auch entfliehen…
wobei die Rosen, weiter ihren Duft versprühen.

Der Rosen Dornen, nehme dich in Acht…
gieße sie fein und pflege sie ganz sacht.
Denn, eine Rose, weis sich auch zu wehren.
Liebst du sie nicht, wird Schmerz sie dir bescheren.

Im Rosengarten, duftend und voll Farben…
kannst du dein Herz in Freude daran laben.
Und auch die Rose… welch ein Glück…
kehrt jedes Jahr… mit gleichem Duft zurück.

Heimat ist… (von Isabella Rossa)

Heimat ist ein Wohlsein, das dir im Herzen liegt.
Heimat ist wie Wärme, die wohlig dich umfliegt.

Heimat ist wie Mutter`s Hand, die zärtlich dich berührt
und immer, wenn du traurig bist, dich durch das Leben führt.

Heimat ist wie Liebe, die dir das Leben schenkt…
und dich mit Mut und Hoffnung … durch dein Leben lenkt.

Heimat ist wie Sehnsucht, wenn du auf Reisen gehst…
und dich dann wieder findest … vor Stuttgart`s Toren stehst.

Oh, Stadt … mit soviel Herzen … so wurdest du gebaut …
und nun … mit deinen Schmerzen … bist du mir … lieb vertraut.

Nie werde ich vergessen … wie es mal früher war …
man kann es nicht vermessen…doch eines ist mir klar…

Für MICH … bist du, die Heimat … voll Stolz und ungebeugt …
für MICH … bleibst du, die Heimat … bin davon überzeugt.