Hochschulkooperation

Die Hochschule für Technik Stuttgart und die Knödler-Decker-Stiftung konnten für die Villa Berg und den Park begeistert werden. Im Rahmen eines Projekts, das verschiedene HfT-Institute einbezieht und über mehrere Semester läuft, werden gemeinsam mit Studenten verschiedene, das Areal betreffende Themen aufgearbeitet. Eine hochschulübergreifende Zusammenarbeit z.B. mit der Uni Stuttgart, der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der FH Nürtingen ist angestrebt.

Atlas „Villa Berg“

In einem wissenschaftlichen „Atlas Villa Berg“ werden Materialien und Quellen zur Villa Berg und Park erfasst, aufbereitet und – wenn möglich – online publiziert. Ergänzend werden Masterarbeiten vergeben, ein Modell der Villa Berg soll entstehen.

Ausstellung „Villa Berg“

Der Atlas bildet die Grundlage für eine Ausstellung zur Villa Berg. Diese greift vorhandende Inhalte (Ausstellung Muse-o, Material „Occupy Villa Berg“) auf und ergänzt diese z.B. um Modelle, studentische Entwürfe und evtl. SWR-Beiträge (Filme, Fotos, …). Die Ausstellung soll bis Frühjahr 2015 entstehen und an verschiedenen Stationen in Stuttgart sichtbar werden (z.B. vor Ort, Muse-o, Rathaus, HfT).

Egle-Pavillon am Belvedere

Der von Joseph von Egle erbaute Pavillon am Belvedere am Rosengarten im Park der Villa Berg soll gereinigt und saniert werden. Er könnte so zu einem Symbol für die Potentiale des Areals werden. Dazu findet zunächst eine Dokumentation und Bauaufnahme statt sowie eine Materialuntersuchung und Abstimmung mit dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt und dem Amt für Denkmalschutz. Das Kultursponsoring von Kärcher hat sich bereit erklärt bei einer Reinigung zu unterstützen. Bei der Reinigung könnten BürgerInnen in Form einer „Parkputzete“ einbezogen werden. Um die Wirkung und Akzeptanz der Reinigung zu erhöhen, könnten auch Kinder und Jugendliche z.B. in Form eines Urban-Art-Workshops einbezogen werden. Als gemeinsamer Abschluss besteht der Wunsch ein kleines Parkfest zu veranstalten.

Das Projekt wird koordiniert von Prof. Dr. Peter Schneider und Senator E.h. Ulrich Scholtz.